LeadCom
Digital Leadership & Kommunikations- und Kooperationsentwicklung
Finanzierung: BMBF
Verbundleitung: Prof. Dr. Jasmin Bastian & Prof. Dr. Rudolf Kammerl (FAU)
Laufzeit: 01.08.2023 – 31.03.2026
LeadCom ist ein Projektverbund aus 11 Hochschulen, der Fortbildungs- und Beratungsangebote zur digitalen Schulentwicklung erstellt. LeadCom ist Teil des vom BMBF geförderten Kompetenzverbunds lernen:digital. Schulleitungen und mit digitaler Schulentwicklung befasste Lehrkräfte können Kenntnisse darüber erwerben, wie man mit digitalen Tools Kommunikation und Zusammenarbeit an Schulen unterstützen kann. Ziel des Kompetenzzentrums ist es, Schulleitungen und mit digitaler Schulentwicklung befassten Lehrkräften ein qualitativ hochwertiges Fortbildungs- und Unterstützungs-system zu ermöglichen, mit Fokus auf
- die Gestaltung einer digitalen Kommunikations- und Kooperationspraxis und
- die damit in Verbindung stehende Veränderung der Digital Leadership.
Die Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung sind sowohl auf Schulleitungen als auch auf mit digitaler Schulentwicklung befasste Lehrkräfte (z.B. Digitalkoordinatoren, IT-Beauftragte etc.) an allgemein- und berufsbildenden Schulen ausgerichtet und befähigen diese Distributed Digital Leadership an Schulen informiert zu gestalten und in diesem Kontext veränderten digitalen Kommunikationsbedingungen zu begegnen und sie (neu) zu gestalten.Wir sind an folgenden Teilmaßnahmen beteiligt:
1. Digitale Kommunikation und Kooperation zwischen Lehrkräften und Eltern
Die Nutzung digitaler Medien zur Kommunikation und Kooperation im Schulkontext folgt u.a. der subjektiven Wahrnehmung von Vorteilen bzw. Herausforderungen, die im Rahmen von Vorarbeiten deutlich wurden (u.a. Bastian & Prasse 2021). Die Auswahl digitaler oder analoger Formate für die Kommunikation und Kooperation zwischen a) Schulleitung und Kollegium und b) Lehrkräften und Eltern wird in dem Teilprojekt längsschnittlich begleitet und aufbereitet. on der JGU Mainz wurde der Forschungsstand zur digital vermittelten Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus anhand der Ergebnisse eines Systematic Literature Reviews aufbereitet und in Fortbildungsmaterialien übertragen. Auf dieser Basis entsteht u.a. (1) ein Baukasten für digitale Kommunikationskonzepte für Schulen sowie (2) Fortbildungsmaterialien zu Gelingensbedingungen und Chancen bzw. Herausforderungen der digital vermittelten Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus.
2. Schulspezifische Modellierung von Distributed Digital Leadership
Zur schulspezifischen Modellierung wird die Wahrnehmung des eigenen Kompetenzprofils von Schulleitungen im digitalen Wandel erhoben. Die Daten werden zur Erarbeitung einer schulspezifischen Modellierung von Digital Leadership verwendet. Von der JGU wurde der nationale Diskurs zu Digital Leadership aufbereitet. Aktuell liegen zwar vielfältige Konzeptionen einer “Digital Leadership” vor (vgl. etwa Dombrowski & Bogs 2020; Kane 2019), allerdings sind die meisten nicht schulspezifisch ausgerichtet. Daher zielt das Teilprojekt darauf ab, (Distributed) Digital Leadership (1) für den schulischen Kontext zu spezifizieren. Dies umfasst die gemeinsame Erstellung eines Kompetenzprofils für “Digital Leader” im schulischen Kontext. Darüber hinaus werden (2) Fortbildungsbedarfe zum Thema ermittelt (Bedarfsanalyse an der JGU Mainz) und (3) Fortbildungskonzepte wie auch -materialien zum Themenfeld für Führungspersonen im schulischen Kontext erstellt.
Projektteam:
Prof. Dr. Jasmin Bastian
Jun.-Prof. Ulrike Krein
Christine Haupenthal
Moritz Höfer
Dr. Lena Groß-Mlynek
PROFIL
Professionalisierungsangebote für Schulleitende in einer digitaldurchdrungen Welt
Finanzierung: Universitätsinterne Forschungsförderung
Projektleitung: Jun.-Prof. Dr. Ulrike Krein, gemeinsam mit Jun.-Prof. Dr. Julia Koller
Laufzeit: 01.10.2024 – 31.03.2025
Die Professionalisierung von Schulleitenden in Deutschland gestaltet sich sowohl hinsichtlich der Qualifizierung von angehenden Schulleitenden als auch der Fortbildungslandschaft für berufserfahrene Schulleitende bundesweit höchst heterogen (Klein & Tulowitzki, 2020; Tulowitzki et al., 2019). Wenig erträglich erscheint in diesem Zusammenhang, dass das Gebiet der Schulleitungsprofessionalisierung auch forschungsseitig in Deutschland bislang nur kaum theoretische wie empirische Beachtung erfahren hat. Auch hinsichtlich aktueller Debatten um eine Digitalisierung (in) der Schulleitungsprofessionalisierung resp. Bedarfen von Schulleitenden nach einer digital unterstützten Fortbildungslandschaft, lässt sich konstatieren, dass bislang unklar verbleibt, wie solche Bedarfe unter der Perspektive von Digitalisierung auf institutioneller, konzeptioneller und gestalterischer Ebene von Fortbildungsinstitutionen und Fortbildner:innen im Speziellen berücksichtigt werden (Krein et al., submitted). Um digitale Angebotsstrukturen effektiv zu gestalten und voranzutreiben, ist es jedoch unverzichtbar, die organisationalen Logiken von Fortbildungsanbietenden sowie deren Kontexte zu verstehen (Koller et al., 2023). Doch auch zu Fortbildungsanbietenden in der Schulleitungsprofessionalisierung liegen bislang kaum Erkenntnisse für den deutschsprachigen Raum vor (Krein, 2024; Krein, i. Dr.).
Das Anforschungsprojekt PROFIL setzt an dieser Stelle an und zielt auf eine Aufbereitung des aktuellen Forschungsstands zum Themengebiet. Hierfür erfolgt eine Systematisierung und Aufbereitung internationaler Forschungsarbeiten, die weitreichende Implikationen für den deutschsprachigen Raum bieten (können). Durch die Fokussierung institutioneller, konzeptioneller und gestalterischer Aspekte digital-unterstützter Fortbildungsangebote liegt dem Vorhaben zudem eine – in Anbetracht der bisherigen Forschungslandschaft – neuartige Perspektive zugrunde, die durch die verschiedenen theoretischen Zugänge wertvolle Erkenntnisse erwarten lässt.
Projektteam Medienbildung:
Jun.-Prof. Ulrike Krein
Lea Papke
Data Ready
Empowering Education through Data Literacy Integration in Compulsory Education
Laufzeit: 3/2025 – 2/2028
The project’s scope is to develop an innovative policy approach to teaching data literacy, mainstream this approach and thus improve education and training systems in partner countries at first and in Europe on second stage. DATA-READY aims to enhance data literacy skills among students in compulsory (primary and secondary) education across Europe. To achieve this goal, the project will create a standardized and structured framework for data literacy education in compulsory education. This framework will serve as a guiding resource for educators and policymakers. Recognizing the crucial role of teachers, we will provide training and professional development resources to enhance their skills and knowledge in teaching data literacy. This will empower educators to effectively utilise data literacy concepts into their curricula and pedagogical practices. Through research, analysis, and experimentation, we will generate evidence-based insights and recommendations for policymakers at the national and European levels. These recommendations will inform policies and practices related to data literacy education, ensuring a sustainable and impactful implementation. The DATA-READY project will be implemented by organisations coming from 5 EU countries: Greece, Portugal, Germany, Poland and Cyprus. The project’s outputs will be developed through a collaborative process, ensuring their relevance and applicability across different educational systems and contexts. By engaging policymakers, educational authorities, and stakeholders throughout the project, the aim is to foster a strategic shift in prioritizing data literacy education as a critical component of 21st-century learning.
Verbund: University of the Aegean (Greece), JGU Mainz (Germany), IDEC (Greece), UKEN Krakow (Poland), University de Coimbra (Portugal), European Association of Erasmus Coordinators (Cyprus), and more.
„Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Nationalen Agentur im DAAD wider. Weder die Europäische Union noch die Nationale Agentur im DAAD können dafür verantwortlich gemacht werden.“ (Quelle: FHV)
Projektbeteiligte:
Prof. Dr. Jasmin Bastian
Jun.-Prof. Ulrike Krein
Moritz Höfer
Lea Papke
DigiLernMusik
Digitale Lernformate im Musikunterricht aus der Perspektive von Medienpädagogik, Informatikdidaktik und Medienmanagement
Finanzierung: Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz
Ansprechpartnerin JGU: Prof. Dr. Jasmin Bastian (Projekt gemeinsam mit Prof. Dr. Sven Pagel, HS Mainz und Schott Music GmbH & Co. KG)
Laufzeit: 01.2.2025 – 31.1.2028
Das Projekt „Digitale Musikbildung“ (DigiMuBi) untersucht Ausgangssituationen und Voraussetzungen in der digitalen Musikbildung und möchte herausfinden, wie digitales Lernen in der Musik gestaltet werden sollte, damit es für Lehrende und Lernende einen Mehrwert bietet. Dabei werden Lehr- und Lernmethoden (in Gruppen, im Einzelunterricht oder beim Selbstlernen) sowie unterschiedliche digitale Elemente (z.B. Interaktivität, Quizze, Visualisierungen, Multimedialität oder Feedback) betrachtet. Die Ergebnisse sollen helfen, Handlungsempfehlungen für die Entwicklung effektiver digitaler Lernformate zu erstellen. Das Projekt wird gemeinsam von der Hochschule Mainz, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Schott Music durchgeführt.
Promovendin: Janna ten Thoren M.A.
Realisation of Virtual Reality Learning Environments (VRLEs) for Higher Education
Finanzierung: Europäische Union (EU)
Verbundleitung: Prof. Dr. Jasmin Bastian
Laufzeit: 02/2022 – 08/2024
Projektziel: Erforschung des pädagogischen Einsatzes virtueller Lernumgebungen im Kontext der Hochschullehre sowie Entwicklung von Modellen für Open Source Virtual Reality (VR)-Lernumgebungen
„Cooperation Partnership in Higher Education“ mit mehreren EU-Partnern: Open University Lissabon/Portugal, University oft he Aegean/Griechenland, European Association of Erasmus Coordinators/Zypern, Pädagogische Universität Krakow/Polen. Eigener Beitrag: Einwerbung und assoziierte Mitgliedschaft.
Weitere Informationen: https://revealing-project.eu/